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Hilfe... wir haben Hummeln in der Hauswand.

 Oft erreicht uns ein Hilferuf von besorgten Bürgern, dass Hummeln in kleinen Löchern am Fensterrahmen oder in der Hauswand ein Nest bauen.

MauerbieneHierbei handelt es sich um keine Staaten bildenden Hummeln, sondern um die Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta). Diese Solitärbienen fallen im März und April durch ihre auffällige Färbung, orangenes Hinterteil und schwarzer Korpus mit dickem Pelz, besonders auf.

Als Laie kann man sie auch schnell mit Steinhummeln verwechseln. Die Weibchen haben auf dem Kopf zwei kleine Hörnchen, daher auch der Name – Gehörnte Mauerbiene- . Die Männchen haben einen weißen Schnurbart und sind gut zu unterscheiden. Diese Mauerbienen sind auf Wohnungssuche  und freuen sich über jede Wohnung an einem sonnigen Plätzchen.

Wer Nisthilfen an einem sonnigen Platz anbietet, kann das interessante Verhalten der Mauerbienen aus aller nächster Nähe betrachten. Hiermit leistet man einen aktiven Beitrag zum Artenschutz. Außerdem zählen sie heute zu den wichtigen Bestäubern bei der Obstbaumblüte und vieler anderer Nutzpflanzen.

Die Mauerbienen sind Einzelgänger und bilden keine Völker wie die Hummeln, Wespen oder Bienen.

Sie produzieren keinen Honig und stechen nur im allergrößten Notfall. Der Stachel, fast aller Wildbienen, ist so klein das er die menschliche Haut nicht durchdringen kann. Sie leben friedlich und ergreifen lieber die Flucht als ihren Ministachel einzusetzen. Kuchen oder süße Getränke sind für sie uninteressant und werden von ihnen auch nicht angeflogen.

Mauerbiene1

Haben Mauerbienen eine Wohnung gefunden die ihnen zusagt, besteht diese meist aus einem länglichen Hohlraum von 2 – 10 mm. Diese Löcher können sich in Holz oder im Mauerwerk befinden. In diesem Loch werden mehrere Kammern angelegt, die mit Pollen, Nektar und einem etwa 2 mm großen Ei gefüllt werden. Sind alle Kammern gefüllt, wird das Ende  mit  Lehm verschlossen. Im nächsten Frühjahr öffnet der Nachwuchs diesen Lehmpfropfen von innen und der Lebenskreislauf beginnt von neuem.

Andere Wildbienen leben ähnlich und bis in den Herbst hinein kann man diese Insekten und Baukünstler beobachten.

Jeder Naturfreund kann mit Nisthilfen den Wildbienen ein zu Hause geben. Sie sollten jedoch nicht aus Schilf oder Bambusrohr bestehen, denn Meisen mögen diese Leckerbissen besonders gerne und brechen mit ihren Schnäbeln die Enden auf. Hartes Holz wie Eiche, Buche oder Esche eignen sich besonders gut.

Ein Klotz von 10 x 20 cm mit zahlreichen Bohrungen von 2 – 10 mm und 5 bis 10 cm tief im Abstand von 2 Zentimetern sind die ideale Behausung.

Ihr NABU- Team Willich

 

 

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